Irgendetwas muss mich bei diesem Hinterhalt am Kopf getroffen haben - es kommt mir vor, als wäre es schon Monate her, das ich nach dem feigen Angriff von Teraktinus Riesen und Drachen auf unser schönes Port Grim endlich auch zurück gekehrt bin. Denn ja, der werte Leser mag es kaum glauben, dieses Meisterstück der Verteidigung ist völlig ohne Einfluss ihres Chronisten von statten gegangen. Da zeigt sich mal wieder, das eine sauber organisierte Gesellschaft auch ohne den Vorsitz funktioniert wie ein Uhrwerk.
Ich selber hatte mich einer eher unschönen Kur unterziehen müssen, unter Anleitung der weisen Frau Risa und unserer feenhaften Gönnerin Myriana. Als Andenken daran liegt jetzt ein recht speckiger Stein mit einer eher ungesunden Ausstrahlung in unserem Tresor - beizeiten müssen wir dafür einen besseren Aufbewahrungsort finden. Tatsächlich fühle ich mich aber wieder 10 Jahre jünger und 100 Pfund leichter auf den Rippen! Auch wenn das ganze hungrig macht ...
Aber zur Sache - Nachdem mich meine Mitstreiter über ihre famosen Erfolge aufgeklärt hatten, schritten wir schnell zur Tat - es gab nicht nur diverse Trophäen zu sichern, sondern vor allem einen Drachenleichnam sinnvoll zu verwerten! Und das alles, bevor die Tempel, die Adelsfamilien oder am schlimmsten die Südmeer-Handelsgesellschaft einen Anspruch erheben konnten!
Nicht gerechnet hatte ich mit der Gestalt von Gorris, dem sogenannten Treibgutkönig. Ein durch und durch unsymüathischer, aber absolut geschäftstüchtiger Mann. Wir kamen uns nach einigem Hin und Her überein, das er und seine Leute sich um die Entsorgung und Verwertung der diversen Leichen von Riesen und anderem Ungetüm kümmern würden und den Drachenleichnam erstmal vor Missbrauch absichern würden. Einer der Schreckensbären, die Mel erlegt hatte, würde schon mal einen herrlichen Teppich für das Besprechungszimmer abgeben.
Beim Sichern des Drachenleichnams kam es dann leider zu einem leichten Missverständnis - ich konnte ja nicht ahnen, das Joachim die Gelegenheit nutzen würde, um auf dem Leichnam eine spontane Predigt an seine verstörend fanatischen neuen Anhänger zu richten. So kam es zu einigen unglücklichen Übergriffen, aber Hauptsache, unser Drachenkorpus ist sicher.
Nachdem das geklärt war, konnten wir uns endlich der Bergung des sogenannten „Erststeins“ widmen. Soviel hatte uns Teraktinus, der Bergriesenanführer, verraten. Der wahre Häuptling der Riesen, ein Unsympath namens Mokmurian, wollte sich nämlich diesen Stein sichern, um die Verbindung zwischen Marakasar und dem Festland wieder aus dem Meer zu erheben. Was genau er sich davon verspricht, ist uns unklar, aber selbst ich glaube kaum, das ein solches Unterfangen ohne größere Naturkatastrophen von statten gehen kann.
Mit Hilfe eines gnomischen Gelehrten names Brodert Quint konnten wir den Stein auch aus den Tiefen des alten Leuchtturms bergen. Was wir jetzt damit anfangen sollten, blieb allerdings unklar. Wir überliessen den Stein erstmal Broderts Obhut, um ihn weiter zu untersuchen.
Das gab uns die Zeit, endlich eine Erklärung vor dem Rat der Familien von Port Grim abzugeben. Kein einfaches Publikum, aber mit einem sturmgeborenen Drachentöter, einer Goblinschlächterin, einem Bestienjäger und einem Riesenschreck(Mächtiger Stachel? Bonvivant? Es fällt mir nicht leicht, gute Titel für Akbash zu finden) auf der Haben-Seite fiel es auch den größten Nörglern schwer, unsere Position innerhalb der Stadt anzuzweifeln.
Trotz allem sprach uns nur der Werftmeister seine volle Unterstützung zu. Der Rest der Bande bildet tatsächlich einen Ausschuss, um unsere Position und etwaige Verantwortlichkeit and den Problemen Marakasars und Port Grims im speziellen zu untersuchen. Naja, Papierkram und endlose bürokratische Verstrickungen sind mein Ding, daran wird es nicht scheitern.
Woran wir dann beinahe scheiterten war ein hinterhältiger Angriff von einem halben Dutzend gedungener Schergen, die uns auf professionellem Wege den Garaus machen wollten! Ernüchternd, wenn man nach einer erfolgreichen Schlacht gegen Riesen und Drachen beinahe von simplen Meuchelmördern zur Strecke gebracht wird. Anscheinend ist mindestens eine der alten Familien doch kein zahnloser alter Kläffer.
Viel schwerer wiegt allerdings, das uns auch Brodert Quint hintergehen wollte, und anscheinend einen schweren Preis dafür zahlen musste. Beim Versuch, mit dem Erststein zu fliehen, ist er kurz außerhalb der Stadtmauern mit etwas aneinander geraten, das von seinem Wagen nur Kleinholz übrig ließ, ohne eine verwertbare Spur für unsere Goblinschlächterin zu hinterlassen.
Ich fürchte, Joachim hatte bei unserem letzten Gespräch Recht - es führt kein Weg daran vorbei, das wir uns um diesen Mokmurian kümmern, wenn wir endlich Ruhe und Frieden für Port Grim garantieren wollen ...
Verwertungen und Verhandlungen
Author: Nils /Am Tag des Angriffs von Drachen und Riesen
Author: Sventasie /
>>>Die Gestalt schlich durch
die große kreisförmige Halle und noch bevor die ersten Teilnehmer
der heutigen Sitzung die stufenförmige Anlage betraten, verbarg sie
sich hinter einer der Säulen, die es nur auf den oberen Rängen gab
und tauchte in die Schatten.<<<
Kendara
Mesaidon war sichtlich genervt
als sie sich auf dem Weg von ihrem Arbeitszimmer zum alten Auditorium
des Ratshaus von Port Grim machte. Die Ereignisse hatten sich am
gestrigen Tage überschlagen – Steinriesen aus den Storvalhöhen
hatten aus bisher ungeklärter Ursache Ihre Stadt angegriffen. Ein Roter
Drache der dem Schlachtzug der Steinriesen gefolgt war, hatte
die GrimGard-Kaserne und den Tempeldom der Ewigen Strömung schwer
beschädigt.
Der plötzliche Angriff hatte Sie alle überrascht die
Zahl der Opfer war noch nicht absehbar, gleiches galt für den
Schaden den die Kreaturen angerichtet hatten. Es war schwer sich
einen Überblick zu verschaffen, vor allem an der Südmauer und im
Gerberviertel hatte es
schwere Verwüstungen und hohe Opferzahlen gegeben. Hätten die
Gründer der Gesellschaft für Abenteuer und Erforschung Maracasar´s sie nicht
frühzeitig gewarnt, die Katastrophe hätte ganz andere Ausmaße
angenommen.
Mel, Akbash Weißhaupt, den man nun bereits in der ganzen
Stadt den Riesentöter nannte, die Goblinschlächtererin Heidrun und
der Sturmgeborene, der jetzt auch noch ein verdammter Drachentöter
war hatten die GrimGard dazu veranlasst, strategische Punkte zusichern
und gegen den Angriff der Riesen zu wapnen. Auch ohne die
legendären Taten des gestrigen Tages hätte es gereicht um die vier
für Ihre Heldentaten zu ehren und die Gesellschaft für Abenteuer und Erforschung Maracasars zu einer festen Instanz von Port Grim zu machen.
Statt dessen hatte der Patriarch
des Hauses Agadan den Inneren Rat zusammen gerufen und einen
Untersuchungsausschuss gefordert. Ethram Agadan war schon in seinen
jüngeren Jahren ein pedantischer Kleindenker gewesen, jetzt im hohen
Alter von über neunzig Sommern wurde dieser Charakterzug immer
ausgeprägter und Debatten mit dem Oberhaupt des Hauses Agadan waren
zeitraubend und zermürbend. Vor allem und das war ja heute zu
erwarten, wenn die restlichen Angehörigen der Agdan-Familie, die dem
Inneren Rat angehörten, auch anwesend waren.
Immerhin war nicht zu erwarten das Agadan die Stellung ihres Hauses infrage stellte, dass war bei Haus Scorn schon ganz anders.
Scorn nutzt jede sich bietende Gelegenheit, dass Haus Mesaidon zur Rechenschaft zu ziehen. Das war zuletzt sowohl bei dem Überfall der Goblins, als auch bei den Morden des Häuters so gewesen. Kendara konnte guten Gewissens davon ausgehen, dass das heute ebenfalls der Fall sein würde. Zwar nahm Mel´cuum Scorn das Oberhaupt des Hauses nicht mehr persönlich an den Ratssitzungen teil, was es jedoch nicht besser machte, den Beatriz Scorn die Matriarchin des Hauses war wesentlich bedrohlicher. Kendara konnte es sich nicht verkneifen einen charakterlichen Vergleich zu dem Roten Drachen, der in das Gildenhaus der Gesellschaft für Abenteuer und Erforschung Maracasars gekracht war, zu ziehen. Immer hin brachte das ein kurzes lächeln auf Ihre Lippen.
Immerhin war nicht zu erwarten das Agadan die Stellung ihres Hauses infrage stellte, dass war bei Haus Scorn schon ganz anders.
Scorn nutzt jede sich bietende Gelegenheit, dass Haus Mesaidon zur Rechenschaft zu ziehen. Das war zuletzt sowohl bei dem Überfall der Goblins, als auch bei den Morden des Häuters so gewesen. Kendara konnte guten Gewissens davon ausgehen, dass das heute ebenfalls der Fall sein würde. Zwar nahm Mel´cuum Scorn das Oberhaupt des Hauses nicht mehr persönlich an den Ratssitzungen teil, was es jedoch nicht besser machte, den Beatriz Scorn die Matriarchin des Hauses war wesentlich bedrohlicher. Kendara konnte es sich nicht verkneifen einen charakterlichen Vergleich zu dem Roten Drachen, der in das Gildenhaus der Gesellschaft für Abenteuer und Erforschung Maracasars gekracht war, zu ziehen. Immer hin brachte das ein kurzes lächeln auf Ihre Lippen.
Das
Haus Neferti war auch vertreten, Kendara konnte die Verwandtschaft
der sympathischen Wirtin des Rostigen Drachens noch nicht
einschätzen. Der Familienzweig der Nefertis kamm aus dem Wüstenreich
Daragesch, um den Platz des alten Glasbrenners einzunehmen. Emir
Abu-dan Neferti war ein adeliger Verwandter der Wirtin Marua, mit
großem Einfluss jenseits des Meeres und war erst vor zwei Wochen in
Port Grim eingetroffen. Ob der Emir heute an der Sitzung teilnahm war
ungewiss, meist nahm sein Onkel Sahl Neferti, der neue Meister
Glasbrenner an den Sitzungen teil, man würde sehen – das Haus
Neferti bereitete Kendara weniger sorgen als die Ratsmitglieder ihres
eigenen Hauses.
Ihre Großmutter Ahara Mesaidon war die Matriarchin ihres Hauses und hatte vor 3 Jahren den Titel der Marquis nur widerwillig an Sie abgetreten. Kendaras Vater Nol Mesaidon, der heute die Handelsbeziehung führt hatte darauf bestanden, dass Ahara den Titel und die Führung Port Grims an Kendara übergab. Ahara hatte das Haus Mesaidon zu neuer Größe geführt, Sie war die unangefochtene Handelskönigin Maracasars und maßgeblich am Aufbau des Südmeerhandels beteiligt. Es waren ihre Stärke und ihr Gold, das Port Grim die Unabhängigkeit verschafft hatte und Ahara blieb das Oberhaupt ihres Hauses, was immer wieder zu Konflikten zwischen ihr und Kendara führte.
Immerhin
konnte Kendara auch auf Unterstützer in Ihrer Sache hoffen, Zantus
Tobayn, der Questor der Gezeiten würde als Gast des Inneren Rates
anwesend sein. Der Questor war zwar kein festes Mitglied, hatte aber
in Krisenzeiten eine Stimme, ebenso wie Belor, der Kommandant der
GrimGard. Die Befugnisse und Macht des Hafenmeisters hatten auch
diesem einen Platz im Inneren Rat beschert, ebenso wie Gal Goldbrun
dem Gildenmeister der Handelsliga von Port Grim und seit neustem war
auch den Vertretern der Südmeer Handelkompanie zwei Plätze im Inneren
Rat gewährt worden. Kendara hatte den verdacht, dass sie das unter
anderem ihrer Großmutter zu verdanken hatte.
Ob die
alte Niska da war, spielte für Kendara kaum eine Rolle. Niska hatte schon einen Platz
im Rat als ihre Großmutter noch jung war. Niska kam und ging wir es
ihr beliebte, sagte aber meistens nichts und die Mitglieder des Inneren
Rats beachteten Niska auch kaum.
Kendara betrat schließlich das
kreisrunde Auditorium, bis zu hundert Person konnten hier Platz finden. Die
steinernen Ränge des Auditoriums war schon hier gewesen als die ersten Siedler
nach Port Grim kamen. Es heißt sie sind Zeugnis einer längst
vergangenen Kultur. In der Gründungszeit von Port Grim hatte man
sich die Ruinen zur nutze machen wollen und kurzer Hand das heutige
Rathaus über die Ruinen gebaut.
Die unteren
Steinbänke waren mit Kissen gepolstert so das die Mitglieder des
Inneren Rats sich ihre Hintern nicht allzu platt saßen. Lediglich
der unterste Rang war frei von den bequemen Sitzpolstern. Hier fanden
die Gäste des Auditoriums platz oder wie am heutigen Tag die Zeugen.
Männer und Frauen Port Grims die geladen waren, um vor dem Inneren
Rat zu sprechen. '
>>> Weder
Kendara noch ein anderes Mitglied des Inneren Rates hatten die
Gestalt in den oberen Reihen bemerkt, die sich in der Dunkleheit
hinter den Säulen verbarg und gespannt darauf wartete das die
Sitzung begann.<<<
Das Gremium was hier zusammengekommen war, hatte neben allen Machtspielen, Intrigen und politischen Komplotten das Ziel, die Ereignisse der gestrigen Geschehns zu erläutern. Kendara wusste das die Gesellschaft für Abenteuer und Erforschung Maracasar von einigen Anwesenden sehr skeptisch beäugt wurde. Das Oberhaupt der Gesellschaft war ein großspuriger, wenn auch nicht gänzlich unsympathischer Abenteurer von enormen Ausmaßen, dessen Ziele nur schwer einzuschätzen waren. Die anderen Mitglieder der Gesellschaft waren zwar verschlagene Gestalten, trugen aber soweit Kendara das beurteilen konnte das Herz am rechten Fleck.
Kendara Meisaidon
würde eher mit den Seeteufeln im Gezeiten Archipel schwimmen, als
zuzulassen das die Intrigen des Inneren Rats die Integrität der
Helden von Port Grim infrage stellte.
Nach der förmlichen
Begrüßung startete Kendara das Prozedere und rief Sheriff Plank
Hemlok, der sich sichtlich unwohl fühlte in den Zeugenstand.
Die Marquis holte tief Luft aktivierte ein Medaillon, das sie von Cyrdak Drokus dem Meisterbarden geschenkt bekommen hatte und das dafür sorgte, dass ihre Stimme ohne größere Anstrengung im ganzen Auditorium klar und deutlich zu hören war.
Die Marquis holte tief Luft aktivierte ein Medaillon, das sie von Cyrdak Drokus dem Meisterbarden geschenkt bekommen hatte und das dafür sorgte, dass ihre Stimme ohne größere Anstrengung im ganzen Auditorium klar und deutlich zu hören war.
Kendara
forderte Hemlok auf dem Rat mitzuteilen wie und wann und mit welchem
Anliegen sich die Gründer der Gesellschaft für Abenteuer und
Erforschung Maracasars sich an ihn
gewandt hatten.
Hemlok räusperte
sich mehrfach. Holte tief Luft und brachte nur eine langezogenes
„Ähhh“ heraus. Dann nichts mehr. Gefolgt von einem unangenehmen Schweigen. Die Stille im Auditorium war
furchteinflößend.
Kendara verlor die Nerven und fuhr Hemlok an seine Verfluchte Aussage zu Protokoll zugeben, ansonsten würde Sie Ihn persönlich Kielholen. Das half.
Kendara verlor die Nerven und fuhr Hemlok an seine Verfluchte Aussage zu Protokoll zugeben, ansonsten würde Sie Ihn persönlich Kielholen. Das half.
Hemlok
berichtete
zügig davon das Akbash, Mel, Heidrun und der Sturmgeborene ihn zwei
Tage zuvor aufgesucht hatten. Immerhin war er es, den Eberhart
Brettschneider, seines Zeichens Endecker und Abenteurer, seiner Zeit
auserkoren hatte, den Schlüssel
für das Gildenhaus der Gesellschaft für Abenteuer und Erforschung
Maracasars zu verwahren. Auch wenn Eberhart nicht persönlich gekommen
war um den Schlüssel abzuholen, was den Sheriff sichtlich enttäuscht
hatte. Und noch bevor
Hemlok sich seinen Ausschweifungen über dieses unglaubliche Gebäude
hingeben konnte räusperte sich Kendara und grinste Hemlok böse an.
Hemlok unterbrach sich mit einem weiteren „Ähhhh“ schilderte dann aber wie die Gefährten ihm von den Goblinüberfall erzählt hatten und davon das Akbash Weißhaupt berichtete, dass ein Angriff von Riesen und Drachen bevorstand.
Etwas kleinlaut gab Hemlock zu, dass er zunächst gedacht habe, Akbash hätte nach seiner Rückkehr zunächst eine Taverne aufgesucht, um dann nach ordentlichem Trunk ein paar Fabulierungen bei ihm los zu werden. Drachen und Riesen. In Port Grim. Ja, sicher.
Hemlok war unsicher und dachte das es sicher nicht schade, wenn die Gefährten am folgenden Morgen dem Kommandanten ihre Geschichte erzählten.
Kendara Mesaidon hatte keine weiteren Fragen und hielt für die Mitglieder des Inneren Rats gut hörbar fest, das Sheriff Hemlok zu Protokoll gegeben hatte, das Akbash, Mel, Joachim und Heidrun sich unmittelbar nach Ihrer Ankunft an den Sheriff gewandt hatten, nicht nur um von einem zurückgeschlagenen Goblinangriff in der nähe des Düsterbruchs zu berichten, sondern auch um eine drohende Gefahr durch Riesen und Drachen zu melden.
Hemlok unterbrach sich mit einem weiteren „Ähhhh“ schilderte dann aber wie die Gefährten ihm von den Goblinüberfall erzählt hatten und davon das Akbash Weißhaupt berichtete, dass ein Angriff von Riesen und Drachen bevorstand.
Etwas kleinlaut gab Hemlock zu, dass er zunächst gedacht habe, Akbash hätte nach seiner Rückkehr zunächst eine Taverne aufgesucht, um dann nach ordentlichem Trunk ein paar Fabulierungen bei ihm los zu werden. Drachen und Riesen. In Port Grim. Ja, sicher.
Hemlok war unsicher und dachte das es sicher nicht schade, wenn die Gefährten am folgenden Morgen dem Kommandanten ihre Geschichte erzählten.
Kendara Mesaidon hatte keine weiteren Fragen und hielt für die Mitglieder des Inneren Rats gut hörbar fest, das Sheriff Hemlok zu Protokoll gegeben hatte, das Akbash, Mel, Joachim und Heidrun sich unmittelbar nach Ihrer Ankunft an den Sheriff gewandt hatten, nicht nur um von einem zurückgeschlagenen Goblinangriff in der nähe des Düsterbruchs zu berichten, sondern auch um eine drohende Gefahr durch Riesen und Drachen zu melden.
>>> Im
Schatten der Säule fluchte die Gestalt die dort kauerte leise über
den unbequemen Platz den sie hatte, die gestrige Nacht war einfach
zu lang gewesen. Daran war aber nun auch nichts mehr zu ändern, sie
hatte schon genug verschlafen, also richtetet sie ihre Aufmerksamkeit
wieder auf das Auditorium.<<<
Die Marquis entließ
den Zeugen und rief den Kommandanten Belor Wiskali der GrimGard auf.
Selbstbewusst
und klar erläuterte der Kommandant der GrimGard die wenigen Fakten
die die Gefährten ihm brachten: Eine unklare Zahl von Angreifen,
bei denen es sich vermutlich um Steinriesen und Drachen handelte,
sollte zu einem nicht bekannten Zeitpunkt, aus einer oder mehren
möglichen Richtungen Port Grim angreifen. Herkunft, Motivation und
Ziele der Aggressoren waren ebenfalls unklar. Trotz der wenigen und
schwer zu glaubenden Fakten hat die GrimGard gemeinsam mit den vieren und ohne jedwede Verzögerung wichtige strategische
Vorkehrungen getroffen, um einen bevorstehenden Angriff abzuwehren.
Der Kommandant der GrimGard macht seinen Zuhörern sehr deutlich
darauf Aufmerksam, dass ohne die Warnung und strategische
Unterstützung der Gesellschaft für Abenteuer und Erforschung
Maracasars der gestrige Tag des
Angriffs sehr viel blutiger geendet wäre.
Noch bevor Kendara
die Chance hatte, die Schilderungen des Kommandanten fürs Protokoll
zusammen zufassen peitscht die Stimme von Beatriz Scorn durch das
Auditorium. Beatriz Scorn forderte Kommandant Belor Wiskali auf, zu
erörtern wann genau dieser die Marquis über die drohende Gefahr
informiert hat. Ungerührt der harschen Unterbrechung antwortet der
Kommandant der GrimGard mit einem Wort: „Umgehend“. Noch bevor
die Matrirarchin des Hauses Scorn darauf reagieren konnte brüllt
Ethan Agadan empört die Frage, warum nicht alle Häuser umgehend
Informiert worden seien, durch das Auditorium. Zustimmende rufe und
Geschrei erhob sich.
Kendara Meseidon
hatte das kommen sehen, das Haus Scorn war vom Überfall der
Steinriesen nicht unverschont geblieben. Die Steinriesen hatten einen
gewaltigen Schreckensbären ähnlich dem Monster, dass im Gerbervierte
gewütete hatte auf das Anwesen des Hauses Scorn losgelassen. Der
Schreckensbär hatte dutzende Wachen und auch einige Familien
Mitglieder zerrissen, bevor das Scheusal durch die Außenwand der
Villa brach und das Innere zu einem Spielplatz seiner unbändigen und
brachialen Wut machte.
Kendara hatte weder
Mitleid für das Anwesen, noch für die Angehörigen des Hauses
Scorn, sie bedauerte vielmehr das Beatriz nicht die Türflügel des
Anwesens geöffnet hatte, als der Schreckensbär ins innere geprescht
war. Letztlich war es nur dem beherzten eingreifen Kendaras Freundin
Prinzessín Azkima Sonnenglut und ihren Glutwächterinnen zu
verdanken, dass die Bestie überhaupt gestoppt wurde. Genau genommen
war nicht nur das Anwesen des Hauses Scorn verwüstet worden, sondern
Scorn verdankte es letztlich einer Verbündeten des Haus Mesaidon,
das sie gerettet wurden. Das es dafür allerdings keine Dankbarkeit
geben würde, war Kendara schon unmittelbar nach den Ereignissen klar
gewesen.
Das Auditorium
hatte sich in einen Kessel aus lauten Rufen, wütendem Geschrei und
hitziger Debatten verwandelt. Kendara Mesaidon dachte gerade darüber
nach ob sie die Macht ihres Amulettes nutzen sollte, um alle zu
übertönen, als es mit einem schlag ruhig war. Nicht das die
Ratsmitglieder sich beruhigt hätten, ganz im Gegenteil noch immer
gestikulierten sie wild und rissen ihre Münder weit auf um sich
gegenseitig anzuschreien. Doch das was man hörte war … Nichts.
Stille.
Bis die alte Niska
mit ihrer ruhigen alten Stimme sagte: Ich würde jetzt gern noch die
anderen Beobachtungen der Ereignisse hören.
Alle setzten sich,
der Innere Rat kam wieder zur Ruhe und selbst ihre Großmutter, die
sich gerade mit Titus Scorn angelegt hatte, setzte sich und schwieg.
Kendara Mesaidon wusste, dass die alte Niska dann und wann ihre Magie
nutzte um die Aufgebrachten zu beruhigen, nur so offen hatte Niska
das noch nie getan. Auch das würde folgen haben, aber nicht heute.
Die Marquis atmete durch und wandte sich dem nächsten Zeugen zu.
Die folgenden
Mitschriften wurden in der Ratssitzung 727 im Jahr 1430 zu Papier
gegeben und entsprechen der Reihenfolge, nach der die Marquis Keandra
Mesaidon die Zeugen aufgerufen hat:
Aussage Larmga
Walquer Kadett der GrimGard zu den Vorfällen am Tag des Angriffs von Drachen und Riesen:
...und dann tauchten da tatsächlich
Riesen auf, ich meine echte Riesen, groß wie Häuser. Ich dachte
immer es gibt keine Riesen, aber jetzt waren sie da und warfen mit
Steinen. Naja, wohl eher Felsen also großen – bei Laros die Felsen
waren so groß wie ein Mann, was hatten wir dem schon
entgegenzusetzen?.... und wie diese Riesen aussahen, ich mein ja sie
waren groß, riesig – Götter es waren echte Riesen, die uns mit
mannsgroßen Felsen bewarfen und wir hatten ihnen nichts
entgegenzusetzen.
Ja gut wir hatten die Kanonen, aber Himmel wer kann schon eine Kanone bedienen, wenn drei Riesen mit mannsgroßen Felsen nach einem werfen? Kann das einer? Einer von den Herrschaften? ... Ich war in Panik und blickt in die Stadt, die Straßen waren leer, die Sonne war ja gerade eben erst aufgegangen und dann, dann war er da... Ich sah Herrn Akbash Weißhaupt die Straßen runter laufen. Ja gut, er schien sich zu beeilen, aber er schwankte wie ein Kahn im aufgewühlten Gewässer.
Ja gut wir hatten die Kanonen, aber Himmel wer kann schon eine Kanone bedienen, wenn drei Riesen mit mannsgroßen Felsen nach einem werfen? Kann das einer? Einer von den Herrschaften? ... Ich war in Panik und blickt in die Stadt, die Straßen waren leer, die Sonne war ja gerade eben erst aufgegangen und dann, dann war er da... Ich sah Herrn Akbash Weißhaupt die Straßen runter laufen. Ja gut, er schien sich zu beeilen, aber er schwankte wie ein Kahn im aufgewühlten Gewässer.
Ich mag mich täuschen aber wenn ich
mich richtig erinnere zog Herr Weißhaupt zu diesem Zeitpunkt sein
Kettenhemd hinter sich her, sein Hemd war offen und er hatte nur
einen Stiefel an, den anderen probierte er fluchend und schwankend
während seines Eilmarsches in unsere Richtung anzuziehen.
Naja irgendwie hat er es ja bis zu uns auf die Südmauer geschafft und als er direkt neben mir aus dem Wehrtum schwankte, hatte er auch sein Kettenhemd an, allein das macht ihn in meinen Augen schon zu einem verfluchten Helden.
Akbash brauchte weniger als einen Augenblick um trotz seines Zustandes die Situation zu überblicken. Er brüllte lalende Befehle, keine Ahnung warum überhaupt jemand auf diesen nach Taverne riechenden Glücksritter hörte, aber wir taten es. Wir richteten die Kanonen aus und feuerten unsere erste gezielte Salve. Unser Schuss ging daneben, aber aber Brondorf holte mit seiner Emma einen der Riesen von den Beinen. Das machte die Riesen jetzt wirklich wild und sie griffen uns direkt an, prügelten uns von den Zinnen und bei den Göttern ich dachte das Ende der Welt sei gekommen.
Naja irgendwie hat er es ja bis zu uns auf die Südmauer geschafft und als er direkt neben mir aus dem Wehrtum schwankte, hatte er auch sein Kettenhemd an, allein das macht ihn in meinen Augen schon zu einem verfluchten Helden.
Akbash brauchte weniger als einen Augenblick um trotz seines Zustandes die Situation zu überblicken. Er brüllte lalende Befehle, keine Ahnung warum überhaupt jemand auf diesen nach Taverne riechenden Glücksritter hörte, aber wir taten es. Wir richteten die Kanonen aus und feuerten unsere erste gezielte Salve. Unser Schuss ging daneben, aber aber Brondorf holte mit seiner Emma einen der Riesen von den Beinen. Das machte die Riesen jetzt wirklich wild und sie griffen uns direkt an, prügelten uns von den Zinnen und bei den Göttern ich dachte das Ende der Welt sei gekommen.
Herr Akbash Weißhaupt sah das hier
nichts mehr zu machen war und zog seinen Rapier – einen Rapier also
nicht mehr als eine Nadel für einen Riesen, streckte sie hoch und
rief uns zu Ihm zu folgen.
Ich machte mir wirklich sorgen, um dass was Herr Weißhaupt getrunken hatte, den er verhielt sich so als führte er eines dieser legendären Zweihandschwerter. Es muss Verzweiflung gewesen sein, aber tatsächlich folgten wir ihm, nicht nur von der Mauer herab sondern durch das Ausfalltor des Südtores direkt zwischen die monströsen Beine der Steinriesen. Und dann wurden wir Augenzeuge eines heroischen Momentes. Akbash sprang zwischen die Beine des Steinriesen, als würde er das täglich tun und versetzte dem wild brüllendem Riesen einen und ich sage es nochmal deutlich, einen einzigen Stich, präzise in Kniekehle des Ungetüms. Der Steinriese gab ein schmerzerfülltes brüllen von sich als wen … was weiß..., ich ihn ein Skorpion gestochen hätte. Als der Riese dann konterte und wir schon das Ende vor uns sahen, gab das Bein, das Akbash getroffen hatte nach und der Riese stürzte schwer gegen unsere Südmauer. Wie als wären wir erwacht, nutzten wir die Chance und schlugen auf den Riesen ein bis der sich nicht mehr bewegte. Der kam nicht mehr hoch und liegt jetzt noch vor der Südmauer. Ordentlich zerhackt will ich meinen. Zeitgleich ertönte Brondorfs Kanonen erneut und der Brustkob des Riesen der sich gerade wieder aufrappelte verwandelte sich in eine Wolke aus Blut und Knochen.
Ich machte mir wirklich sorgen, um dass was Herr Weißhaupt getrunken hatte, den er verhielt sich so als führte er eines dieser legendären Zweihandschwerter. Es muss Verzweiflung gewesen sein, aber tatsächlich folgten wir ihm, nicht nur von der Mauer herab sondern durch das Ausfalltor des Südtores direkt zwischen die monströsen Beine der Steinriesen. Und dann wurden wir Augenzeuge eines heroischen Momentes. Akbash sprang zwischen die Beine des Steinriesen, als würde er das täglich tun und versetzte dem wild brüllendem Riesen einen und ich sage es nochmal deutlich, einen einzigen Stich, präzise in Kniekehle des Ungetüms. Der Steinriese gab ein schmerzerfülltes brüllen von sich als wen … was weiß..., ich ihn ein Skorpion gestochen hätte. Als der Riese dann konterte und wir schon das Ende vor uns sahen, gab das Bein, das Akbash getroffen hatte nach und der Riese stürzte schwer gegen unsere Südmauer. Wie als wären wir erwacht, nutzten wir die Chance und schlugen auf den Riesen ein bis der sich nicht mehr bewegte. Der kam nicht mehr hoch und liegt jetzt noch vor der Südmauer. Ordentlich zerhackt will ich meinen. Zeitgleich ertönte Brondorfs Kanonen erneut und der Brustkob des Riesen der sich gerade wieder aufrappelte verwandelte sich in eine Wolke aus Blut und Knochen.
Erste Aussage Mina
Solbring - Offizierin der GrimGard zu den Vorfällen am Tag des Angriffs von Drachen und Riesen:
Dieser Mel tauchte zum ersten mal
bei uns auf der Südmauer auf, er trug diese unglaubliche
Repetierarmbrust, das Ding war riesig. Er schoss damit auf den Riesen,
dem es gelungen war zu uns auf die Südmauer zu klettern. Er muss
den Steinriesen ordentlich zugesetzt haben, den der Riese schrie vor
Wut und schlug völlig wild auf uns ein, dabei wurde Brondorf und
seine Emma von der gewaltigen Steinkeule erwischt und von der Mauer
gefegt, es tut mir sehr leid, der Kamerad hatte Familie. Der Riese
konzentrierte seine Angriffe auf Mel, der sich in den Turm
zurückziehen musste und statt seiner stürzte Akbash und unserer
restlich Trupp auf die Wehrmauer und gemeinsam erschlugen wir dieses miese Stück.
Erste Aussage Vuton
Havak – Artillerie Sergeant der GrimGard Armada zu den Vorfällen am Tag des Angriffs von Drachen und Riesen:
Der Kommandant hatte uns mit
schweren Ballisten auf den Dächern stationiert. Je zwei Ballisten
waren auf dem Dächern der Kaserne, des Gildenhauses der
Gesellschafter für … Abenteuer oder so, dem Rathaus und der
Glasbrennerei. Meine Einheiten waren auf dem Dach der Abenteurergilde
stationiert.
Als der Lärm an der Südmauer begann waren wir unschlüssig wir reagieren sollten. Ich habe befohlen zunächst die Stellung zu halten. Wenige Augenblicke später trat der Sturmgeborene aufs Dach, rief etwas davon wir sollten den Himmel im Auge behalten … dann verschwand er wieder, es schien so als hätte er vergessen sich anzuziehen. Details erspar ich uns an dieser Stelle.
Als der Lärm an der Südmauer begann waren wir unschlüssig wir reagieren sollten. Ich habe befohlen zunächst die Stellung zu halten. Wenige Augenblicke später trat der Sturmgeborene aufs Dach, rief etwas davon wir sollten den Himmel im Auge behalten … dann verschwand er wieder, es schien so als hätte er vergessen sich anzuziehen. Details erspar ich uns an dieser Stelle.
Die Goblinschlächterin kam
ebenfalls aufs Dach – es war gut zu wissen, dass die ruhmreiche Heidrun uns in der kommenden Schlacht zur Seite stand. Es waren
zehrende Minuten des wartens. Nichts geschah, der Himmel war leer wir
hörten den Kampfeslärm an der Südmauer und später dann das
bersten, krachen und furchtbare Gebrüll aus dem Gerberviertel.
Unsere Geduld wurde strapaziert doch
dann riefen Heidrun und Joachim beinah zeit gleich: Süd Süd-Ost. Und
tatsächlich näherte sich von Süden ein Objekt, mit hoher
Geschwindigkeit.
Die Goblinschlächterin brachte sich mit ihrem Bogen in Abwarteposition, während der Sturmgeborene Gebete gen Laros richtete. Wir machten uns bereit und als der Rote Drache mit seinen gut 20 Schritt Flügelspannweite in Schussreichweite war, feuerten zunächst wir, dann Heidrun. Der Schuss der Goblinschlächterin traf den Roten, während wir Ihn nur streiften. Wer immer die Idee hatte man könne mit einer Balista ebenso gut auf Drachen wie auf Takelagen oder Schiffsrümpfe schießen, der möge es gerne mal probieren.
Die Goblinschlächterin brachte sich mit ihrem Bogen in Abwarteposition, während der Sturmgeborene Gebete gen Laros richtete. Wir machten uns bereit und als der Rote Drache mit seinen gut 20 Schritt Flügelspannweite in Schussreichweite war, feuerten zunächst wir, dann Heidrun. Der Schuss der Goblinschlächterin traf den Roten, während wir Ihn nur streiften. Wer immer die Idee hatte man könne mit einer Balista ebenso gut auf Drachen wie auf Takelagen oder Schiffsrümpfe schießen, der möge es gerne mal probieren.
Der Drache war viel zu schnell über uns. Er spuckte seinen furchterregenden Odem auf die Kaserne nieder. Ich sah zu wie unseren Kameraden das schwarz verbrannte Fleisch von den Knochen geschält wurde und von Ihnen nicht mehr blieb als Asche. Die Hitze wallte bis zu uns herüber und das fauchen und brüllen des Roten war Ohren betäubend, als der Sturmgeborene einen Schwall von Blitzen auf den Drachen sandte. Der Rote nahm jetzt kurz Helana und den Sturmgeborenen ins Vesier und spuckte einen Odem, der den beiden aber nichts anhaben konnte und lediglich über das Holz des Gebäudes leckte, bevor er seinen Flug zum Tempeldom fortsetzte. Die Goblinschlächterin blieb bei uns, als der Drache seinen Weg fortsetzte. Der Sturmgeboren war voller Zorn, als er sah das der Drache ansetzte den Tempeldom der Ewigen Flut anzugreifen und eilte dem Drachen hinterher.
Zweite Aussage Mina
Solbring - Offizierin der GrimGard zu den Vorfällen am Tag des Angriffs von Drachen und Riesen:
Nach dem der Riese auf dem Südwal
besiegt war, folgten ein paar von uns Akbash Weißhaupt, ich und noch
einige andere hingegen schlossen sich dem Schützen Mel an. Wir
eilten am Tempeldom der Gezeiten vorrüber, um möglichst schnell an
die Klippe zu gelangen die sich hinter dem Gerberviertel erhob. Die
Geräuschkulisse brachialer Gewalt schlug lange bevor wir de Rand der
Klippe erreichten entgegen, das bersten von Holz und Stein, panische
Schreie und ein so bestialisches Brüllen das unser Trupp kurz ins
Stocken geriet. Der Anblick der sich uns bot als wir dann den Rand
der Klippe oberhalb des Gerberviertels erreichten lässt sich nur
Mühsam wieder geben.
Verstreut sahen wir Leichen bzw. Teile von Leichen. Verwundete schleppten oder krochen auf vermeintlich sichere Behausungen zu, sofern sie dazu noch in der Lage waren und jene die noch unversehrt waren rannten panisch durch die schmalen Gassen, im versuch diesem Hexenkessel zu entkommen.
Einige der Häuser waren in sich zusammen gestürzt, andere waren so schwer beschädigt, dass es nur noch eine Frage der Zeit war, wann auch sie in sich zusammenfallen würden. Überall waren die Gassen von Schutt und zerborstenem Gebälk bedeckt. Und dann hörten wir es wieder, dieses infernale Gebrüll gefolgt von einem bersten und brechen, dass das ganze Gerberviertel zum beben brachte. Eines der kleineren Holzhäuser explodierte förmlich in einem Schwall aus Planken, Brettern und einem Nebel aus hölzernen Splittern, als das Scheusal auf die unter uns liegende Gasse brach. Ich kann das Monster nur als eine urzeitliche Bestie beschreiben, eine Art Bär mit knochigen auswüchsen am ganzen Körper und gewaltigen Hauern, die alles gnadenlos zermalmte was sich ihr in den Wegstellte.
Verstreut sahen wir Leichen bzw. Teile von Leichen. Verwundete schleppten oder krochen auf vermeintlich sichere Behausungen zu, sofern sie dazu noch in der Lage waren und jene die noch unversehrt waren rannten panisch durch die schmalen Gassen, im versuch diesem Hexenkessel zu entkommen.
Einige der Häuser waren in sich zusammen gestürzt, andere waren so schwer beschädigt, dass es nur noch eine Frage der Zeit war, wann auch sie in sich zusammenfallen würden. Überall waren die Gassen von Schutt und zerborstenem Gebälk bedeckt. Und dann hörten wir es wieder, dieses infernale Gebrüll gefolgt von einem bersten und brechen, dass das ganze Gerberviertel zum beben brachte. Eines der kleineren Holzhäuser explodierte förmlich in einem Schwall aus Planken, Brettern und einem Nebel aus hölzernen Splittern, als das Scheusal auf die unter uns liegende Gasse brach. Ich kann das Monster nur als eine urzeitliche Bestie beschreiben, eine Art Bär mit knochigen auswüchsen am ganzen Körper und gewaltigen Hauern, die alles gnadenlos zermalmte was sich ihr in den Wegstellte.
Der Schreckensbär
besaß selbst die Größe eines kleinen Hauses und schien mühelos
alles umzureißen und zu zerfetzen, was sich ihm in den Weg stellte.
Dabei folgte dieses Geschöpf keiner klaren Route, sondern verhielt sich wie ein
Berserker, völlig unkontrolliert und wild, rasend vor Zorn und
Blutdurst.
Wir
waren erstarrt ob dieser brachialen Gewalt, die unter
uns im Gerberviertel tobte und gnadenlos alles zerfleischte was ihr
begegnete. Wir konnten unsere Augen nicht von dem Schrecken abwenden.
Was vielleicht der Grund war, warum wir nicht mit bekamen, dass Mel in
aller
Ruhe seine Armbrust geladen und auf das Ungetüm angelegt
hatte.
Das was wir sahen, war das der
Schreckensbär zum Sprung ansetzte, und im selben Moment etwas an uns
vorbei auf diese Bestie zu zischte. Das Monster sprang, brüllte
erneut, gewaltig, brachial und schmerzerfüllt. Wir konnten sehen wie
dieses Ungetüm aus Urzeiten gegen die Steinwand eines der größeren
Häuser krachte, zu Boden stürzte und regungslos liegen blieb.
Ein einzelner Bolzen ragte aus dem Auge des Bären. Stille, nur der Staub des Mauerwerks rieselte auf den niedergestreckten Schrecken. Ich gebe zu, ich blickte Ungläubig auf die tote Bestie und dann auf Mel und wieder zurück und ich will auch nicht ausschließen, dass meine Kinnlade bis zur Kniekehle runter gefallen ist. Und so ging es auch den anderen. Dieses Ungetüm hatte das ganze Gerberviertel zerlegt und unzählige Menschen zerrissen, nichts hatte der Bestie was entgegenzusetzten gehabt und dann war da dieser eine Schuss.
Wir blickten alle auf Mel, der zog nur relativ unbeteiligt die Schultern hoch und sagte: „Kommt, es stehen noch zwei Riesen im Fluss, die warten auf uns.“
Ein einzelner Bolzen ragte aus dem Auge des Bären. Stille, nur der Staub des Mauerwerks rieselte auf den niedergestreckten Schrecken. Ich gebe zu, ich blickte Ungläubig auf die tote Bestie und dann auf Mel und wieder zurück und ich will auch nicht ausschließen, dass meine Kinnlade bis zur Kniekehle runter gefallen ist. Und so ging es auch den anderen. Dieses Ungetüm hatte das ganze Gerberviertel zerlegt und unzählige Menschen zerrissen, nichts hatte der Bestie was entgegenzusetzten gehabt und dann war da dieser eine Schuss.
Wir blickten alle auf Mel, der zog nur relativ unbeteiligt die Schultern hoch und sagte: „Kommt, es stehen noch zwei Riesen im Fluss, die warten auf uns.“
Zweite Aussage
Vuton Havak – Artillerie Sergeant der GrimGard Armada zu den
Vorfällen am Tag des Angriffs von Drachen und Riesen:
Ich bin mir nicht sicher ob ich detailliert wieder geben kann was wirklich passiert ist. Heidrun schrie wir sollten die Feinde von ihrem Haus fernhalten. Sie war offensichtlich in Panik, hatte Angst die Kreaturen die gerade in die Stadt einfielen könnten dem gerade fertiggestellten Gebäude schaden zufügen.
Der Drachenodem der den Südflügel der Villa getroffen hatte, hatte die weißen Holzpanelen lediglich schwarz gefärbt, mehr war eigentlich nicht passiert. Ich erinnere mich noch wie mich die Prioritäten der Goblinschlächterin beeindruckten. Port Grim wurde gerade von Riesen und Drachen attackiert und in diesem ganzen Chaos behielt Heidrun die Unberechenbare alle Sinne bei sammen und versuchte der Sicherheit ihres Heims gerecht zu werden.
Im nächsten Moment rannte Heidrun zur Brüstung des Daches und legte mit ihrem Langbogen auf den gut zweihundert Schritt entfernten Drachen an. Der Feuerodem des Roten Drachens leckte soeben über die Kuppel des Tempeldom der Gezeiten. Man kann über das Temperament der Goblinschlächterin sicher viel sagen, aber ihre Fertigkeit mit dem Bogen lässt sich in nur ein Wort fassen: legendär.
Ich bin mir nicht sicher ob ich detailliert wieder geben kann was wirklich passiert ist. Heidrun schrie wir sollten die Feinde von ihrem Haus fernhalten. Sie war offensichtlich in Panik, hatte Angst die Kreaturen die gerade in die Stadt einfielen könnten dem gerade fertiggestellten Gebäude schaden zufügen.
Der Drachenodem der den Südflügel der Villa getroffen hatte, hatte die weißen Holzpanelen lediglich schwarz gefärbt, mehr war eigentlich nicht passiert. Ich erinnere mich noch wie mich die Prioritäten der Goblinschlächterin beeindruckten. Port Grim wurde gerade von Riesen und Drachen attackiert und in diesem ganzen Chaos behielt Heidrun die Unberechenbare alle Sinne bei sammen und versuchte der Sicherheit ihres Heims gerecht zu werden.
Im nächsten Moment rannte Heidrun zur Brüstung des Daches und legte mit ihrem Langbogen auf den gut zweihundert Schritt entfernten Drachen an. Der Feuerodem des Roten Drachens leckte soeben über die Kuppel des Tempeldom der Gezeiten. Man kann über das Temperament der Goblinschlächterin sicher viel sagen, aber ihre Fertigkeit mit dem Bogen lässt sich in nur ein Wort fassen: legendär.
Ihr Pfeil überbrückte die Distanz
und traf den jungen Roten. Mit diesem Schuss hatte Heidrun selbst das
erreicht, was sicher nicht ihr Ziel gewesen war. Die Aufmerksamkeit
des Roten Drachen lag jetzt wieder auf Ihr und sie stand auf dem Dach ihres Hauses.
Die mächtigen Schwingen schlugen und in atemberaubender Geschwindigkeit überbrückte der Drache die Distanz zwischen dem Tempeldom der Gezeiten und dem Gildenhaus der Forscher und Abenteurer. Ich bemerkte das der Sturmgeborene unten auf der Straße angekommen war. Mit einem furchterregenden Gebrüll wie nur Drachen es können, raste der Rote auf uns zu den am Boden stehenden Sturmgeborenen nicht weiter beachtend und ich weiß noch wie ich dachte: Waaaaarummm?
Und dann hatte ich das Gefühl die Zeit würde sich enorm verlangsamen. Der Drache überflog die letzte Querstraße und ich konnte seine Schuppen, Klauen und gewaltigen Zähne viel zu deutlich erkennen. Ich würde schätzen der Drache war keine 10 Schritt mehr von uns entfernt. Unten stand Joachim der den Kopf hob und seine Hände gespreizt gen Himmel riß.
Und es war als entlud sich aus den Fingerspitzen des Sturmgeborenen die gesamte Macht eines Larossturms. Ein Gewitter aus zuckenden und knallenden Blitzen, traf den Roten als er sich seiner Beute schon völlig sicher glaubte. Es zischte und krachte und die Luft roch wie vor einem schweren Unwetter. Die Blitze jagten unaufhörlich aus den Händen des Sturmgeboren in den Drachen. Dort wo sie aufschlugen, wurden die roten Schuppen vom Körper der Echse gesprengt und drangen tief in das Drachenfleisch ein. Das Blitzgewitter schien keine Ende mehr nehmen zu wollen, der Sturmgeborene schrie und die gewaltige Macht entlud sich weiter und weiter und hüllte den Drachen nun beinah vollständig ein. Der Körper des roten Drachen glühte in elektrischem gelben Feuer als die mächtige Echse ungebremst in das Dach des Gildenhauses krachte.
Holz brach, Bodendielen zerbarsten die Goblinschlächterin rettete sich mit einem gewaltigen Sprung aus der Aufschlagszone.
Die mächtigen Schwingen schlugen und in atemberaubender Geschwindigkeit überbrückte der Drache die Distanz zwischen dem Tempeldom der Gezeiten und dem Gildenhaus der Forscher und Abenteurer. Ich bemerkte das der Sturmgeborene unten auf der Straße angekommen war. Mit einem furchterregenden Gebrüll wie nur Drachen es können, raste der Rote auf uns zu den am Boden stehenden Sturmgeborenen nicht weiter beachtend und ich weiß noch wie ich dachte: Waaaaarummm?
Und dann hatte ich das Gefühl die Zeit würde sich enorm verlangsamen. Der Drache überflog die letzte Querstraße und ich konnte seine Schuppen, Klauen und gewaltigen Zähne viel zu deutlich erkennen. Ich würde schätzen der Drache war keine 10 Schritt mehr von uns entfernt. Unten stand Joachim der den Kopf hob und seine Hände gespreizt gen Himmel riß.
Und es war als entlud sich aus den Fingerspitzen des Sturmgeborenen die gesamte Macht eines Larossturms. Ein Gewitter aus zuckenden und knallenden Blitzen, traf den Roten als er sich seiner Beute schon völlig sicher glaubte. Es zischte und krachte und die Luft roch wie vor einem schweren Unwetter. Die Blitze jagten unaufhörlich aus den Händen des Sturmgeboren in den Drachen. Dort wo sie aufschlugen, wurden die roten Schuppen vom Körper der Echse gesprengt und drangen tief in das Drachenfleisch ein. Das Blitzgewitter schien keine Ende mehr nehmen zu wollen, der Sturmgeborene schrie und die gewaltige Macht entlud sich weiter und weiter und hüllte den Drachen nun beinah vollständig ein. Der Körper des roten Drachen glühte in elektrischem gelben Feuer als die mächtige Echse ungebremst in das Dach des Gildenhauses krachte.
Holz brach, Bodendielen zerbarsten die Goblinschlächterin rettete sich mit einem gewaltigen Sprung aus der Aufschlagszone.
Der Sturmgeborene hatte den Drachen
vom Himmel geholt. Joachim, Sturmgeborener Drachentöter – Ich kann
mich nicht erinnern wann Port Grim oder sagen wir Maracasar je einen
solchen Helden hatte. Es blieb allerdings keine Zeit zum jubeln. Zum
einen knirschten die Trägerbalken der Dachterrasse bedenklich unter
dem Gewicht des Drachenkadavers und es stand zu befürchten, dass das
Dach schon bald nachgeben würde und alles was sich noch darauf
befand mit in die tiefe ziehen würde.
Aussage Jessa
Grindorn – Hauptfrau der GrimGard zu den Vorfällen am Tag des Angriffs von Drachen und Riesen:
Während Mel sich unserer
Fernkampfeinheit anschloss, um an die Klippe oberhalb des
Gerberviertels zu gelangen, beschloss unsere Einheit in Begleitung
des Riesentöters, Akbasch Einauge direkt ins Gerberviertel
vorzurücken. Unsere Einheit wurde gestoppt, als wir auf unserem Weg
einen Steinriesen trafen, der gut einen Schritt größer war als alle
Exemplare die uns bisher begegnet waren.
Ich mache keinen Hehl daraus das mir das flattern schon bei einem gewöhnlichen Riesen, der gute 4 Schritt misst gekommen war, aber ein fünfeinhalb Schritt großes Ungetüm in Begleitung zweier anderer Steinriesen war beinah zu viel für die Moral unserer Einheit. Einauge winkte uns in Deckung.
Ich mache keinen Hehl daraus das mir das flattern schon bei einem gewöhnlichen Riesen, der gute 4 Schritt misst gekommen war, aber ein fünfeinhalb Schritt großes Ungetüm in Begleitung zweier anderer Steinriesen war beinah zu viel für die Moral unserer Einheit. Einauge winkte uns in Deckung.
Dies war
offensichtlich Teraktinus, ein angeblich 800Jahre alter Steinriese,
der großen Ruhm unter den seinen genoss und seine Leibgarde. Mir
wurde schlecht.
Terktinus begutachtete den Roten Drachen der auf dem zersplittertem Dach des Gildenhauses der Gesellschaft für Erforschung und Abenteuer Maracasars lag. Zwischen den roten Drachenschuppen stieg Dampf auf und es roch nach verbranntem Fleisch, vereinzelt tanzten elektrische Ladungen über den Körper des Ungetüms, mehr nicht, kein Zucken, keine Bewegung.
Mag sein das der legendäre Riese für einen Moment abgelenkt war oder dass das auftauchen der Golbinschlächterin aus anderen Gründen keine Beachtung fand. Im nachhinein hätte der legendäre Riese gut daran getan dem Winzling auf dem Dach etwas mehr Beachtung zu schenken.
Heidrun trat neben dem Kadaver des gestürzten Drachen an den einsturzgefährdeten Rand des Daches, legte mit ihrem Bogen an und feuerte zwei kurz aufeinander folgende Pfeile auf den Steinriesen ab. Teraktinus hatte gar keine Zeit zu reagieren, der Gigant brach auf der Stelle zusammen und regte sich nicht mehr.
Seine Begleiter griffen nach ihrem Anführer und probierten gemeinsam mit diesem zu fliehen. Das Bild eines Riesen in Panik ist schwer zu beschreiben, aber diese beiden wussten nicht was über sie gekommen war und noch bevor sie es realisieren konnten legte die Goblinschlächterin ihren nächsten Pfeil auf die Sehne. Zeitgleich erteilte Akbash uns den Befehl zum Angriff. Die beiden Riesen ließen Teraktinus los, kamen aber nicht mehr weit.
Terktinus begutachtete den Roten Drachen der auf dem zersplittertem Dach des Gildenhauses der Gesellschaft für Erforschung und Abenteuer Maracasars lag. Zwischen den roten Drachenschuppen stieg Dampf auf und es roch nach verbranntem Fleisch, vereinzelt tanzten elektrische Ladungen über den Körper des Ungetüms, mehr nicht, kein Zucken, keine Bewegung.
Mag sein das der legendäre Riese für einen Moment abgelenkt war oder dass das auftauchen der Golbinschlächterin aus anderen Gründen keine Beachtung fand. Im nachhinein hätte der legendäre Riese gut daran getan dem Winzling auf dem Dach etwas mehr Beachtung zu schenken.
Heidrun trat neben dem Kadaver des gestürzten Drachen an den einsturzgefährdeten Rand des Daches, legte mit ihrem Bogen an und feuerte zwei kurz aufeinander folgende Pfeile auf den Steinriesen ab. Teraktinus hatte gar keine Zeit zu reagieren, der Gigant brach auf der Stelle zusammen und regte sich nicht mehr.
Seine Begleiter griffen nach ihrem Anführer und probierten gemeinsam mit diesem zu fliehen. Das Bild eines Riesen in Panik ist schwer zu beschreiben, aber diese beiden wussten nicht was über sie gekommen war und noch bevor sie es realisieren konnten legte die Goblinschlächterin ihren nächsten Pfeil auf die Sehne. Zeitgleich erteilte Akbash uns den Befehl zum Angriff. Die beiden Riesen ließen Teraktinus los, kamen aber nicht mehr weit.
Akbash übersäte den ersten von
Ihnen mit Stichen und wir taten das nötig für den Rest. Der zweite
Riese fiel durch eine Kombination aus Pfeilen, Stichen und Schlägen.
Und dann geschah etwas das ich nicht
begriff und über das ich mir kein Urteil zu erlauben vermag. Joachim
Sturmgeborener kam aus Richtung des Hauses der Gesellschaft zu uns
herüber. Und er..., er begann den Anführer der Steinriesen zu heilen.
Akbash und Jochachim sprachen mit dem Ungetüm und das eine ganze weile.[siehe auch: Was Riesen wissen] Und ich dachte noch gut, sie werden schon wissen was sie tun, diesem Ungetüm ließe sich der Gar auch noch ausmachen, nachdem man alle Informationen aus ihm heraus gepresst hatte. Nach dem das Verhör allerdings beendet war schnitten die zwei ihm nicht die Kehle durch, wie es vielleicht zu erwarten gewesen war, sondern der Sturmgeborene setzte erneut seine Kräfte ein und heilte den Steinriesen und dann...
Akbash und Jochachim sprachen mit dem Ungetüm und das eine ganze weile.[siehe auch: Was Riesen wissen] Und ich dachte noch gut, sie werden schon wissen was sie tun, diesem Ungetüm ließe sich der Gar auch noch ausmachen, nachdem man alle Informationen aus ihm heraus gepresst hatte. Nach dem das Verhör allerdings beendet war schnitten die zwei ihm nicht die Kehle durch, wie es vielleicht zu erwarten gewesen war, sondern der Sturmgeborene setzte erneut seine Kräfte ein und heilte den Steinriesen und dann...
dann ließen sie
Teraktinus aufstehen und, und ließen ihn unsere Stadt verlassen.
Als die Hauptfrau
der Grimgard ihre Aussage beendete brach erneut Tumult im Auditorium
aus. Kendara Mesaidon konnte es verstehen. Die Handlungen der
Helden waren nach den bis jetzt vorliegenden Zeugnissen ja
tatsächlich nicht vollends nachzuvollziehen. Kendara hätte sich
sehr gewünscht, das sie den Tag mit einer anderen Aussage hätte
beenden können.
Im Anschluss an die Kämpfe hatte sich die
zwergische Prinzessin Askima Sonneglut, die eine ihrer engsten
Freundinnen war, bereit erklärt ihr Luftschiff über das Anwesen der
Gesellschaft zu steuern, um den gefallenen Drachenkadaver von der
Dachterrasse des Gebäudes zu bergen. Neben den legendären Taten
dieses Tages war das eine mehr als spektakuläre Bergung gewesen. Man
hatte sich geeinigt das die Angradds Faus den Drachen zunächst am
Strand von Port Grim ablud, die nächsten Tage würden
zeigen was mit dieser Trophäe passieren sollte. Sie hatte gehört
der Sturmgeborene wollte den Drachen Prinzessin Askima als
Ehrerbietung überlassen oder zumindest einen Teil.
Es wäre gut gewesen diesen Teil noch vor den Rat zu bringen, statt dessen tobten die Mitglieder des Inneren Rates, weil sie es vermieden hatte, die Gründer der Gesellschaft für Abenteuer und Erforschung Maracasars einzubestellen.
Jetzt würde Kendara Mesaidon nicht mehr anders können als genau dieses anzuordnen und genau das tat sie dann auch.
Es wäre gut gewesen diesen Teil noch vor den Rat zu bringen, statt dessen tobten die Mitglieder des Inneren Rates, weil sie es vermieden hatte, die Gründer der Gesellschaft für Abenteuer und Erforschung Maracasars einzubestellen.
Jetzt würde Kendara Mesaidon nicht mehr anders können als genau dieses anzuordnen und genau das tat sie dann auch.
Wer sollte ein solches Szenario bitte für real halten? Also hatte sie ich umgedreht und bis zum Mittag weiter geschlafen.
Sie hatte sich in die Sitzung des Inneren Rates geschlichen und mit angehört was dort besprochen wurde jetzt war es Zeit ihre Freunde zu informieren, also machte sich Aurelia schnell auf den Rückweg zu Anwesen der Gesellschaft für Forschung und Abenteuer auf Maracasar.<<<
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