Seid beruhigt, liebe Leser. Aurelia überstand Ihre unfreiwillige Feuertaufe. Von hier an müssten wir also vermuten, das jeder Angriff auf das Haus mit gleicher Münze vergolten werden würde.
Das stellte natürlich unsere Idee mit der Sprengung etwas in Frage. Überhaupt gebe ich zu, diese Mission wurde immer komplexer.
Nach einiger Suche fanden wir dort im Keller denn einen unheimlichen Zugang in eine noch tiefere Ebene, aus der uns der Geruch nach Meer und Verwesung entgegen schlug. Jetzt stellte sich aber die Frage - was täten wir denn dort unten. Wir hatten noch immer kein klares Bild über die Geschichte des Anwesens, und die Erfahrung lehrte uns, das Unwissenheit durchaus zur Katastrophe führen könnte.
Das stellte natürlich unsere Idee mit der Sprengung etwas in Frage. Überhaupt gebe ich zu, diese Mission wurde immer komplexer.
Nach einiger Suche fanden wir dort im Keller denn einen unheimlichen Zugang in eine noch tiefere Ebene, aus der uns der Geruch nach Meer und Verwesung entgegen schlug. Jetzt stellte sich aber die Frage - was täten wir denn dort unten. Wir hatten noch immer kein klares Bild über die Geschichte des Anwesens, und die Erfahrung lehrte uns, das Unwissenheit durchaus zur Katastrophe führen könnte.
Ich will Euch den Rest der grausigen Funde ersparen, die uns im Verhängnis erwarteten, bis auf die eine, die schließlich den Untergang herbeiführte.
Unter dem Dach, in einer schwer verrammelten Kammer, darbte der Leichnam einer jungen Frau dahin. Ja, ich sagte darbte denn diese Leiche war keinesfalls zufrieden mit Ihrem Schicksal. Kaum hatten wir die Tür geöffnet, fegte sie Akbash und Aurelia zur Seite und machte sich auf dem Weg in die Tiefe. Jetzt galt es schleunigst zu handeln, denn uns allen war klar, das es nun zu einer wichtigen Entscheidung kommen würde.
Unter dem Dach, in einer schwer verrammelten Kammer, darbte der Leichnam einer jungen Frau dahin. Ja, ich sagte darbte denn diese Leiche war keinesfalls zufrieden mit Ihrem Schicksal. Kaum hatten wir die Tür geöffnet, fegte sie Akbash und Aurelia zur Seite und machte sich auf dem Weg in die Tiefe. Jetzt galt es schleunigst zu handeln, denn uns allen war klar, das es nun zu einer wichtigen Entscheidung kommen würde.
Der Abgrund
Wir folgten der Verstorbenen die Treppe hinunter, und schon bald verloren wir den Überblick, wie tief wir inzwischen waren. Sicher war nur, das wir in einem Bereich waren, der deutlich älter war als das Verhängnis. Wahrscheinlich waren diese Ruinen aus derselben Zeit wie die verborgenen Tempel unter Port Grim.
Ein mysteriöser, schneckenförmiger Abgang führte uns immer tiefer in die Felsen der Klippe. Der Leichnam vor uns bewegte sich mit schlafwandlerischer Sicherheit, während wir zögerten, den feuchten, mit Pilz und Moos überwucherten Abstieg zu meistern. Am Ende erreichten wir eine massive, eichene Tür, beschlagen mit Eisen und bewachsen mit denselben wuchernden Parasiten, die auch den Anhang bevölkerten.
Mit monotoner Regelmäßigkeit ließ unsere tote Fremdenführerin Ihre Fäuste gegen das Holz krachen. Ich gebe zu, das es uns noch deutlich mulmig wurde als wir erkannten, das sie mit dieser Strategie Erfolg hatte. Mit bloßen Händen zerschmetterte sie eine Tür, die wir ohne schweres Gerät nie überwunden hätten. Bis heute wissen wir nicht genau, was diese furchtbare Kreatur oben in Ihrem Zimmer gehalten hat, war sie doch fähig, das gesamte Anwesen Stein für Stein niederzureißen.
Wir folgten der Verstorbenen die Treppe hinunter, und schon bald verloren wir den Überblick, wie tief wir inzwischen waren. Sicher war nur, das wir in einem Bereich waren, der deutlich älter war als das Verhängnis. Wahrscheinlich waren diese Ruinen aus derselben Zeit wie die verborgenen Tempel unter Port Grim.
Ein mysteriöser, schneckenförmiger Abgang führte uns immer tiefer in die Felsen der Klippe. Der Leichnam vor uns bewegte sich mit schlafwandlerischer Sicherheit, während wir zögerten, den feuchten, mit Pilz und Moos überwucherten Abstieg zu meistern. Am Ende erreichten wir eine massive, eichene Tür, beschlagen mit Eisen und bewachsen mit denselben wuchernden Parasiten, die auch den Anhang bevölkerten.
Mit monotoner Regelmäßigkeit ließ unsere tote Fremdenführerin Ihre Fäuste gegen das Holz krachen. Ich gebe zu, das es uns noch deutlich mulmig wurde als wir erkannten, das sie mit dieser Strategie Erfolg hatte. Mit bloßen Händen zerschmetterte sie eine Tür, die wir ohne schweres Gerät nie überwunden hätten. Bis heute wissen wir nicht genau, was diese furchtbare Kreatur oben in Ihrem Zimmer gehalten hat, war sie doch fähig, das gesamte Anwesen Stein für Stein niederzureißen.
Nachdem die letzte Barriere gefallen war, schritten wir vorsichtig in das finstere Herz des Verhängnis...
Vereint im Tode
Dort erwartete uns das, was von dem bemitleidenswerten Erben des Anwesens übrig geblieben war. Eine Kreatur, die kaum noch Ähnlichkeit mit dem jungen Adligen hatte, den wir vor über einem Jahr vor den Goblins von Port Grim retteten. Einzig seine Kleidung, selbst in seinem grausam veränderten Zustand noch makellos in der Farben der Chabrons, identifizierte ihn als das letzte Opfer des Fluchs.Hätten wir sein Schicksal damals vorher gesehen, vielleicht hätten wir ihn besser den Monstern überlassen, bevor er selbst zu einem wurde.
"Willkommen, willkommen. Endlich seid Ihr hier, um Euch der Leute anzuschließen, mein liebster Akbash. Und nicht nur das, Ihr habt meine Geliebte gefunden ! Es geht doch nichts über die Familie." Mit tänzerischen Schritten näherte er sich dem Leichnam, sein sägenartiges Mordinstrument schwang beinahe vergessen an seiner Seite.
"Komm im meine Arme, Geliebte! Lass uns tanzen auf unser neues Leben!"
Der Leichnam zögerte. Wie ein Tier, das nicht verstand, legte sie den Kopf schief und starrte die bizarre Gestalt des Häuters an. Der Bann brach, als er die Arme um sie legen wollte. Mit einem gepeinigten Aufschrei stieß sie ihn zurück.
"Was denn, meine Liebe. Trägst du mir tatsächlich etwas nach, das ich meinem Alten Leben getan habe?" Er zuckte mit den Schultern. "Akbash, was ist mit dir? Ein Tänzchen?" Er hob seine freie Hand.
Akbash hob sein Rapier und richtete es auf das Herz des Häuters .
"Gerne - aber wir tanzen nach meinen Regeln."
Das Monster riss seinen Kopf in den Nacken und kreischte vor Lachen. "Deshalb MUSST du Teil der Meute werden. Niemand bringt mich so um Lachen wie Du. Ich-" Sein Monolog wurde rüde unterbrochen, als der Leichnam sich auf ihn warf und zu Boden riss.
Akbash kicherte und rief uns über die Schulter zu: "kommt schon, die Kleine hat recht . Sein Gelaber war schon immer anstrengend." Und damit warf er sich ins Getümmel.
Akbash hob sein Rapier und richtete es auf das Herz des Häuters .
"Gerne - aber wir tanzen nach meinen Regeln."
Das Monster riss seinen Kopf in den Nacken und kreischte vor Lachen. "Deshalb MUSST du Teil der Meute werden. Niemand bringt mich so um Lachen wie Du. Ich-" Sein Monolog wurde rüde unterbrochen, als der Leichnam sich auf ihn warf und zu Boden riss.
Akbash kicherte und rief uns über die Schulter zu: "kommt schon, die Kleine hat recht . Sein Gelaber war schon immer anstrengend." Und damit warf er sich ins Getümmel.
Aus den pilzüberwucherten Wänden platzten weitere Ghule hervor, und im Null Komma Nichts verwandelte sich der Keller in ein Schlachtfeld. Akbash und der Leichnam malträtierten den Häuter, während Mel und Heidrun die Ghule zurück hielten. Aurelia und ich suchten nach einem Weg zu helfen, ohne Häutung oder Ghulbisse zu riskieren.
Aurelias scharfe Augen fanden dann auch bald unser nächstes Problem.
"Eberhard, siehst du den Haufen Pilz und Schimmel an der Rückwand?" Sie deutete auf eine gewaltige Fläche des widerlichen Bewuchses im Hintergrund der Höhle.
"Ist jetzt die Zeit für ein Schimmelproblem?" Gab ich zurück, während ich eine Gelegenheit zum Schuss auf den Häuter suchte.
Ihre Hand traf mich am Hinterkopf. "Schau hin. Das muss er sein. Der erste Chabron!" Ich folgte Ihrem Blick und erkannte, was sie meinte. Inmitten des Gewuchers war eine Gestalt auszumachen , gebeugt, den Mund zum ewigen Schrei der Verzweiflung verzerrt.
"Oh- du meinst DAS ist bei seiner Unsterblichkeit rausgekommen?" Ich packte Joachim bei der Schulter, der grade einen Funkenzauber auf einen der Ghule geworfen hatte.
"Joachim, wenn das da der Grund für den Fluch ist - was sollten wir dann tun?"
"Joachim, wenn das da der Grund für den Fluch ist - was sollten wir dann tun?"
Er zögerte kurz, dann tippte er auf das Zauberöl an meiner Seite. "Pilzbefall brennen wir mit heissen Kohlen aus." Aurelia stöhnte. "Ja, es schien ihm nicht zu gefallen, als wir Ihn angezündet haben." Sie fuhr sich über die grade erst magisch geheilte Haut an Ihren Armen.
Dann schnappte sie die Flaschen von meinem Gürtel.
"Ich schmeiße die Flaschen, du die Fackel." Sie wandte sich dem Kampf zu. "Mel, Akbash, Heidrun! Plan B!" Dann begann sie zu werfen.
Akbash duckte sich unter einem Schwinger des Häuters, nagelte einen seiner Füsse mit seinem Parierdolch fest und rief über die Schulter. "Warum enden alle unsere Abenteuer mit Plan B? Und warum ist das überhaupt Plan B?"
Heidrun und Mel trieben die Ghule derweil in die sich rasch ausbreitende Pfütze Zauberöl.
Ich überlegte kurz. Dann warf ich die Fackel in hohem Bogen über die Ghule und verwandelte die halbe Höhle in ein flammendes Inferno. Dann rief ich zurück: "'Brennt alles nieder!' hat einfach dieses gewisse etwas!"
Dann schnappte sie die Flaschen von meinem Gürtel.
"Ich schmeiße die Flaschen, du die Fackel." Sie wandte sich dem Kampf zu. "Mel, Akbash, Heidrun! Plan B!" Dann begann sie zu werfen.
Akbash duckte sich unter einem Schwinger des Häuters, nagelte einen seiner Füsse mit seinem Parierdolch fest und rief über die Schulter. "Warum enden alle unsere Abenteuer mit Plan B? Und warum ist das überhaupt Plan B?"
Heidrun und Mel trieben die Ghule derweil in die sich rasch ausbreitende Pfütze Zauberöl.
Ich überlegte kurz. Dann warf ich die Fackel in hohem Bogen über die Ghule und verwandelte die halbe Höhle in ein flammendes Inferno. Dann rief ich zurück: "'Brennt alles nieder!' hat einfach dieses gewisse etwas!"
Ich gebe offen zu, danach verlor ich in dem ganzen Rauch den Überblick. Schreie, Säbelgerassel, ein Aufbäumen des ganzen Hauses - ich kroch auf allen vieren heraus und schaffte es dann auch noch irgendwie die Treppe nach oben zu kommen. Ich denke, es war Mel, der dann am Ende noch die Fässer ins Haus rollte und das elende Anwesen restlos in Schutt und Asche legte. Wie auch immer es am Ende war, das Verhängnis ist nicht mehr. Und die Ghulmorde haben ein Ende.
Aber...
Da gab es noch zu viele offene Enden.
Ein Brief, gefunden zwischen den Unterlagen des wahnsinnigen Experimentators, der auf einen Plan nach der Verwandlung des Häuters verweist., gespickt mit Hinweisen auf das Sihelion-Ritual.
Die Überlebenden Nachfahren des Hauses Chabron.
Die Käfige für die Monströsitäten, gefertigt von einem Laden namens "Pucks Feinmechanik".
Ein löwenköpfiger Schlüssel, den der Häuter am Körper trug, und der zu keiner Tür im "Verhängnis passte.
Und all diese Spuren führen nach Larifa, Perle von Maracasar, das Tor zum Südmeer. Dorthin also würden unsere Schritte als nächste führen.

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