Nachdem unsere Verhandlungen mit Nomorius gescheitert waren, machten wir uns mit unserem neuen Anwalt und Vertreter der weißen Hand, einem neu gekürten Joachim und seinem frisch verzauberten Stab endlich auf die Heimreise.
Ja, es fühlte sich tatsächlich an, als würden wir nach Hause kommen. Das eigene Zimmer, der persönliche Käseladen - die Sahnetörtchen! Port Grim war jetzt schon mehr Heimat, als es Kemperbad seit dem Tod meiner Eltern war.
Aber wie sollte es anders sein, kaum hatten wir die elend lange Seereise hinter uns und wollten uns wohlverdient zur Ruhe betten, da überbrachte uns niemand geringerer als Zppy ans unserer Türschwelle die nächste Larosbotschaft. Akbash schien in Not, wie man von der verkohlten Nachricht schlließen Konnte - und irgen ein Irrer hatte Prophezeiungen in unsrem Hauptquartier verteilt. Eins nach dem anderen.
Wir eilten ins Feenkätzchen, und die düstere Miende des Türstehers ließ Schlimmes erahnen. Drinnen wartete denn auch Akbash mit Grabesmine und offenabrte uns - eine Überraschungsparty!
Besmaras wankelmütige Gunst war endlich mal mit uns, und so genossen wir einen Abend mit Schmaus, Trank und guter Musik. Unser armer Anwalt war etwas überfahren von der überbordenden Gastfreundschaft des Feenkätzchens. Akbash brachte uns auf STand, was inzwischen in Port Grim alles Geschehen war. Unsere neuen Rekruten waren schon sehr fleissig gewesen. Und nicht zuletzt durch Aurelias und seinen Einsatz mussten wir uns zumindest über die Blutkrabbe keine Sorgen mehr machen.
Wir halten über James gute KOntakte zu einer Tskrang Enklave, die Südmeer Handelsgesellschaft hatte sich eine blutige Nase geholt und die Heiler der Stadt hatten mit unserer Hilfe das schwarze Keuchen besiegt. Grade war unesr Nachwuchs auf der SPur einer Spionageaffäre mit Hilfe von Runenmagie.
Was soll ich sagen - die Gesellschaft wächst und gedeiht!
Dann holte uns die Realität in Form einer Borin von Digger JOnes wieder ein. Nomorius wollte in 2 Tagen einen Ratsbeschluss einfordern, der die Gesetze Port Grims in die Zeiten der Runenherrscher zurück schleuderte. Sklaverei als Strafefür kleinste Vergehen, eine Geselschaftsordnung auf dem RÜcken von Zwang, Hass und Gier.
Das galt es zu verhindern - und wieder konnter wir auspacken, was wir an Politik und Verhandlungsmanövern gelernt hatten.
Wir zogen alle Register, forderten Gefallen ein, nutzten unsere neu gewonnene Gunst und Verbündete. Joachim überraschte uns all, indem er auch vor Einschüchterung und harten Bandagen nicht zurück schreckte. Er nahm seine Rolle als Garcia extrem ernst - um die Rückkher Karzougs zu verhindern war er bereit, bis zum äußersten zu gehen. Ich mache mir Sorgen, ob das der richtige Weg ist, aber vielleicht bin ich auch zu optimistisch. Die schlimmen Dinge, die die großen Führer tun mußten, verschweigte die Geschichte grne.
Nach einer Nacht und einem Tag voller Verhandlungen, Intrigen, Bestechungen und Einschüchterungen waren wir einigermassen optimistisch, als wir vor den Rat traten. Außer Akbash, aber wen wundert das?
Die Debatte mit Nomorius im Saal des großen Saales wir mir noch lange in Erinnerung bleiben. Leider nicht wgen unserer exzellenten Argumente und starken Plädoyers für Freiheit und Unabhängigkeit - sondern weil Nomorius der schlechteste Verlierer der Welt war.
Nachdem dieAbstimmung um Haarebreite gegen seine neue "goldene Ordnung" ausfiel, bedeckte ein magsiche DUnkelheit den Rassaal und die Welt geriet wortwörtlich aus den Fugen.
Erdbeben erschütterten Port Grim, violette Lichter zerrissen den HImmel, und Karzougs Prophet lag hingestreckt in der Mitte des Saals. Seine Frau ergriff die Glucht, gefolgt von Akbash - und Joachim versuchte zu retten, was zu retten war.
Denn schon zuvor hatten wir erlebt, das selbst der Tod von Karzougs Jpngern ihm in die Hände spielt. Nervös wachte ich über meinen Freund, wie so oft fasziniert von den heilenden Kräften, die er beherrschte.
Aber diesmal war etwas anders.
Anstatt heildene Energien in den Körper zu senden, zog er "etwas" aus ihm heraus - nämlich die unzähligen Runenmalte und Tätowierungen, die Nomorius Körper bedeckten. Sie flossen von der HAut des Propheten herüber auf Joachim!
Als er die Augen wieder öffnete, brannte darin ein Eifer, den ich dort noch nie geehen hatte.
"Ich weiß jetzt, warum Laros mich zurück geschickt hat. Ich muss die Welt retten! Folge mir!"
War das noch der Joachim WUndschneider, mein zurückhaltender und schüchterner Gefährte in unzähligen Abenteuern? Odr hatte - wieder einmal - eine fremde Macht von ihm Besitz ergriffen? Momentan konnte ich nur hoffen, das diese Macht auf unserer Seite stand.
Wir trafen den Rest der Gesellschaft ins unserem Hauptquartier, von dessen Dach aus wir versuchten, die Lage zu verstehen. Nomorius Tod hatte wahrhaft apokalyptische Auswirkungen. Joachim erzählte uns von einer Brücke in der Anderswelt, über die dämonische Wesen in unsere Welt drangen
[Hier Dungeon Crawl?]
- Aber das hätte es nicht gebraucht, denn mit eigenen Augen konnten wir sehen, das nicht nur große Teile Port Grims von den Wellen verschlungen wurden - einige der Herrscherhäuser auf den Klippen hatte es in die Tiefe gerissen!
Und darauf schien die Flutdämon nur gewartet zu haben, denn das grässliche Piratenschiff fuhr aus allen Rohren feuernd in die Bucht von Port Grim. Sie ergoss einen Schwall von Piraten und Monstrositäten in die überschwemmten Gassen.
Kurzentschlossen teilten wir uns auf. Akbash, Heidrun, Aurelia und Mel würden die Unterstadt erkunden und sehen, was dort noch zu retten war. Joachim und ich würden zum tempel der Stürme aufbrechen, um dort den Flüchtenden Schutz zu bieten und den WIderstand zu planen.
Wie ich später von Aurelia erfuhr, ging es in der Unterstadt schlimm zu. Der fette Mann war untergetaucht, unsere elfische Verbündete hatte sich in ein magischer Refugium zurückgezogen und durch die Gassen rasten Piraten. In den überflutetetn Gebieten lauerten Haie und schlimmeres. Seit dem Schwarm unter demmahlstrom hatten wir solche Monster nicht mehr geehen. Halb Haifisch, hal Mensch, ganz Gezücht Lamashtus. All diese Monster versammelt unter dem Banner Okenos, der Insel der Ketten. Mel spuckte aus.
"Dann hatten sie recht. Hartmuut, James und die beiden Hexen sind gerade dort - also sind wir jetzt im Krieg." Er strich sich über seinen Bart. "Ich hoffe, sie geraten dort nicht zwischen die Fronten. Aber immerhin haben wir schon Leute vor Ort."
Am Tempel der Stürme hatten sich schon diverser Flüchtlinge versammelt. Aber niemand liess sie herein. Die Tür wurde blockeirt von fanatischen Anhängern der blutigen Welle. Wir hatten diese Umstürzler schon ein paarmal benutzt, aber jetzt kamen uns ihre radikalen Auslegungen der Lehre Laros in die Quere.
"Der Herr der Wellen ist kein Beschützer - er ist der Sturm selbst. Stelt euch den Naturgewalten entgegen und beweist euren Wert vor dem Sturmlord!"
Solche Narrativen waren schon nptzlich, wenn man nur ein paar Schläger brauchte - aber sehr unpraktisch, wenn man einen Haufen Flüchtlinge vor einem Pritatenagnriff schützen wollte. Zum Glück bin ich nicht mit viel von den Göttern gesegnet, aber wenn es um Argumentationen aund Aufwiegelung geht, konnte mich mit der silbernen Zunge Ildarins mithalten.
Jetzt war es auch nicht schwer, einen vrängstigten Mob ggen 3 Fanatiker aufzubrigne, die sie aus dem einzigen schutzbietenden Gebäude in Prot Grim fernhatlen wollten. Aber ich hatte gehofft, ahc zu ihnen durchzudringen. Immerhinhatten wir j aeinen HEiligen auf unserer Seite.
Leider war dem nicht so, also beschloss Joachim, ihm ein paar Worte im Vertrauen zu sagen, legte ihm eine Hadn auf die SChulter - und der Prediger viel um iwe vom Blitz getroffne!
Was auch immer das war, ein Wunder Laros oder ein weiterer Beweis für Joachims wachsende Ruchlosigkeit, es brachte uns in denTempel.
Ich hatte vergessen, was für ein beeindruckendes auwerk derTempel war - ebenso, das in seiner Mitte ein gewaltiger, magisch verschlossener Bereich lag.
Aber erstmal war wichtig, das er dicke, steinerne Wände zwischen uns und die Piraten der Flutdämon brachte. Und einen Moment dachte ich, wir könnten endlich mal verschnaufen, nachdem der Rest der Gesellschaft (bis auf Aurelia) wieder zu uns stieß.
Und dann begann das Wasser zu steigen---
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