Diesen Eintrag möchte ich für eine kurze Vorstellung unserer Reisegruppge nutzen.
Zum einen wäre da Aurelia Güldenstern, eine ehemalige Goldschmiedin irgendwo aus Sigmars schönem Reich. Sie scheint ein ungeheures Geschick beim Umgang mit Schlössern und Feinmechanik zu haben. Damit einher geht leider auch die Begabung, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein - sonst wäre sie wohl auch nicht auf dieser Reise.
Als nächstes wäre da Heidrun Horn, eine Waldläuferin aus einem kleinen Dorf im Drakwald. Sie ist die gefährlichste Bogenschützin, die mir je begegnet ist und somit eine echte Bereicherung für unsere Gruppe. Allerdings frage ich mich manchmal, ob Sie nicht bereut, den vergleichsweise friedlichen Drakwald verlassen zu haben.
Joachim Wundschneider ist ein Mitglied der weissen Hand, der allerdings Ihren Ruf als hochnäsige Doktoren und geldgierige Säcke Lügen straft. Zwar hat er einen ordentlichen Lohn mit der Fürstin ausgehandelt, aber er hat sich mehr als einmal selbst in Gefahr gebracht, um einem von uns das Leben zu retten.
Wenn Akbash Weißhaupt nicht so eine gefährliche Klinge führen würde, könnte man Ihn beinahe für eine Gecken und Schönling halten. Ohne Ihn wären wir sicherlich schon einem der vielen Hinterhalte und Monster zum Opfer gefallen, denen wir unglücklicherweise ständig zu begegnen scheinen. Das macht Ihn leider auch zu einem von Joachims Hauptkunden, aber meist nimmer er es mit Humor. Nur manchmal macht er so merkwürdige Würgegesten und seine Augenbraue beginnt zu zucken...
Der mysteriöseste und neueste unserer Begleiter nennt sich Mal Brin - und er ist der einzige bei dem ich darüber nachdenke, ob es sein richtiger Name ist. Wir haben Ihn in schwertwald getroffen, wo er auf der Suche nach einem magischen Schwert ist für irgendwelche nebulösen Auftraggeber. Seitdem ist er irgendwie bei uns geblieben, und die letzten Ereignisse und Kommentare werfen ein merkwürdiges Licht auf seine Motive. Allerdings hat auch er uns schon im Kampf auf Leben und Tod zur Seite gestanden, und nun sitzen wir buchstäblich alle im selben Boot.
Zuletzt noch ein paar Worte zu Eurem Autor und Chronisten, Eberhart Brettschneider, freier Händler aus Kemperbad. Die freie Handelsstadt ist zwar ein wundervoller Ort für einen aufstrebenden Händler, allerdings ist die Konkurrenz dort hart, und so bin ich auf der Suche nach einem lukrativen Projekt, das meiner geplanten Firma das nötige Startkapital verschafft. Das Reisen liegt mir im Blut, und auch wenn mir noch das eine Mal das Herz in die Hose rutscht ob der unfassbaren Geschehnisse und fruchtbaren Gefahren, in die wir regelmässig geraten, bin ich doch froh, mit dieser Truppe auf dem Fluss unterwegs zu sein!
Erberharts Reisetagebuch, 20.3.1427
Author: Nils /
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