Tag 1
Joachim und Eberhart empfangen neue Bewerber für die Gesellschaft.
- Hartmuut, einen zwergischen Waldläufer
- Juri Han, eine xaanische Seehexe
- Zippy, einen feenblütigen Gnom
- Und James, einen befreiten T'Skrang Sklaven voller Wut
- Es geht darum, ein Heilmittel für das Schwarze Keuchen zu finden. Leider ist Joachim von der weißen Hand abgeschnitten und die örtlichen Heiler (Questorin der Churun und Apotheker Poidker) können die Gesellschaft nicht leiden. Also sollen die neuen Bewerber heraus finden, ob einer der beiden ein Heilmittel kennt, das die Gesellschaft eventuell fördern könnte. Nach harter Verhandlung werden 40 Goldkronen ausgehandelt
- Poidker steht offensichtlich in Verbindung mit Haus Agadar, den Werfteignern von Port Grim (zumindest stehen Schergen von ihnen vor seiner Tür). Poidker verkauft zu extrem hohen Preisen Behandlungsmittel gegen das Keuchen an gut zahlende Kunden . Nachdem Wurzel ihm Kräuter rangeschafft hat, vertraut er ihm an, das er die Gesellschaft nicht leiden kann und den Garcia für einen unwissenschaftlichen Emporkömmling hält
- Die Questorin der Churun, wohnhaft bei der alten Niska, geht schlicht unter vor armen Leuten, die umsonst behandelt werden wollen. Sie steht der weißen Hand und damit Joachim komplett ablehnend gegenüber, die die Gilde den Grundsätzen der Churun widerspricht
Haus der verlorenen Kinder: der Meister des Hauses kennt die Churunquestorin natürlich und ist tatsächlich nicht glücklich mit der augenblicklichen Situation. Seit sie mit dem Schwarzen Keuchen beschäftigt ist, hat sie keine Zeit mehr für Krankenbesuche bei ihnen.
Der junge Zippy ist ein Gnom, den sie eine Zeitlang gefördert haben, bis ihnen aufgefallen ist, das er schlichtweg kein Kind ist und somit keine Förderung mehr von ihrer Seite benötigt. Tatsächlich fragt sich der Meister, ob der Bursche ihnen nicht von der Feenkönigin untergejubelt wurde, so als Wechselbalg...
Zur Geschichte der schwarzen Keuche gibt es keine spezifischen Zeitabstände. Allerdings ist öfter die Rede von weisen Frauen, die bei Krankheiten geholfen haben und die irgendwo in der Wildnis holen sollen
Tag 2
kurzer Aufklärung (und Schlammschlacht) bei der elfischen Heilerin des Ortes und den Xaanischen Wunderheiler. Die Elfe ist in tiefer Meditation und will nicht gestört werden, während die Wunderheiler durchaus die Keuche heilen können, das aber auf individueller Basis tun. Warum so wenige Menschen (außer den Xaan) das tun, ist nicht klar.
- Nach kurzer Beobachtung von Pillendrehers Apotheke wurden die Ratten, die in seinem Hinterhof wohnten, bestochen und eingeschüchtert.
- Mit Hilfe von nebenan gekaufter Säure wurde die Tür aufgebrochen, dann erst sein normales Labor, danach das geheime im Keller geplündert.
Tag 3
Die Truppe fährt mit dem Schiff Richtung Aschemoor und trifft dort erst Bauern, dann Grund Messerzungen, einen Hobgoblinwilderer, der mit einem verletzten Fennec Fuchs auf der Jagd ist.
Seine Gefangennahme führt zu einer hitzigen Diskussion, ob Hobgoblins nicht ebenso zu töten sind wie Goblins, aber Hartmuut besteht darauf, ihn als Führer mitzunehmen.
Er führt sie zur Hexenhütte, aber als der Fluch der Hütte aktiviert wird, flieht er. James liefert sich ein bissiges Duell mit dem Kessel, aber schließlich schießt Juri Han mit einem gewaltigen Wasserstrahl ein Loch in die Wand und Zippy entfesselt die Macht des Feenreiches und schleudert ihn aus dem Haus, was den Dämon entlässt, der ihn belebt hat.
Tag 4
Die Abenteurer erreichen das verlassene Zwergenkloster in den Bergen - nur, das es nicht verlassen ist, sondern von einem teuflischen Warg und seinem Rudel bewohnt wird!
Nachdem Graupelz die Helden auf einen Rattenschwarm und einen Tempel voller Dunkelmäntel gehetzt hat, fällt er ihnen zusammen mit einem T’skrang Schurken feige in den Rücken. In einer epischen Schlacht, in der James zeitweise gegen 5 Wölfe kämpft und Zippy mehrere Wölfe an Wänden zerschmettert, wird der Warg erschlagen und der Schurke auf der Flucht erschossen. Er trägt in seinem Beutel einen herausgemeisselten Rubin aus dem Amboss des Angrosch und ein deaktiviertes Sklavenhalsband mit der Rune aus Tor und Flamme.
Tag 5
Bei der Erforschung des Klosters wird nach und nach klar, das hier der Droskar-Kult irgendwann den Kult des Angrosch vertrieben hat. Droskar ist ein Gott der Plackerei, der Sklaverei und der Abkürzungen.
In der Nacht findet dann schließlich Kontakt mit den T’Skrang statt, die unter dem Kloster leben. Sie haben ihre Seelen Droskar verpfändet, in der Hoffnung, das ihre Kinder einst wieder wahre Freiheit erlebnen können. Freiheit und Schutz im jetzt, dafür Arbeit im nächsten Leben.
Die Gruppe diskutiert lange und hitzig, wie damit umzugehen ist - schließlich können sie die T’skrang überzeugen, eine Handelsbeziehung mit der Gesellschaft einzugehen. Sie überlassen ihnen die Ritalgegenstände des Droskarkultes und zwei wertvolle Rubine, um von ihrem Gott einen neuen Beschützer zu bekommen.
Tag 6
Die Helden kehren mit dem Kessel, den Pilzen, den eingelegten Wurzeln und einem grossohrigen Fuchs zurück nach Port Grim.
Dort verschwindet Juri über das Wasser in Richtung Piratenschiffe, im Gepäck die 2 übrigen Rubine aus Angrosch' Altar.
Bei der Gesellschaft treffen sie auf Joachim, der erfreut über ihre Funde ist, auch wenn er dem Kessel noch nicht über den Weg traut.
Am nächsten Morgen spricht Hartmut noch bei der ansässigen Elfe vor, die ihn diesmal auch verlässt. Sie beschäftigt sich nicht mit Krankheiten der Menschen, aber erinnert sich daran, daß man die Hexe Issandra damals aus der Stadt gejagt hat, weil ihre Medizin abhängig gemacht hat.
Dann macht sich die Truppe schnell auf den Weg. Am ersten Lagerplatz erzählt Hartmut darüber, warum er sich so für Elfen und ihre Lebensart interessiert. Als sich schließlich alle zur Ruhe legen, bemerkt James Irrlichter im Wald, der Fuchs versucht, Zippy darauf aufmerksam zu machen.
Sie folgen den Feen durch den Wald bis zu einem Teich, in deren Mitte sie einen grotesken Fisch erblicken. Dieser pferdegrosse Flutfisch ist offensichtlich ein feenwesen, das seine eigenen Flüsse und Teiche erschafft.
Erste Kontaktversuche sind vielversprechend bis der Fisch den Fuchs fressen will. Als Zippy sich in den Weg stellt und es aussieht , als würde er gleich mit verschluckt, stürzt sich James aus dem Baum auf den Fisch und spiesst ihn auf.
Daraufhin explodiert der Fisch in eine gewaltige Flutwelle!
Die Helden reiten die Welle auf einer Flosse des Fisches bis zum Herzbaum!
Tag 7
Am Herzbaum lauert ein Tatzlwyrm in den Blättern, aber Hartmut und James entdecken ihn, bevor es zum offenen Kampf kommt. Gemeinsam hecken sie einen Plan aus, wie sie den Tatzlwyrm ablenken und genug Moos sammeln können, um die Medizin zu erstellen.
Zippys Magie und James Ausdauer beim Reiten auf einem Tatzlwyrm ermöglichen es Hartmut, genug Mooszu sammeln, um so endlich alle Zutaten für das Heilmittel beisammen zu haben.
Epilog
Mit Hilfe von Poidkers Rezept und den Zutaten kann Joachim ein günstiges Heilmittel erstellen, das die Churunschwestern entlastet und die Anerkennung der elfischen Heilerin findet. James kehrt zurück zu den T’skrang im Zwergenkloster, um die Verhandlungen aufzunehmen.
Haus Agadar ist nicht besonders glücklich über die Denunzierung ihres Hausapothekers, aber offiziell dankt der Rat von Port Grim der Gesellschaft, dieses Problem gelöst zu haben (auch wenn kaum eines der Ratsmitglieder es als Problem angesehen hat).
Die breite Bevölkerung aber ist glücklich, und die Beziehungen der heilenden Community von Port Grim sind deutlich verbessert.
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